Koblenz, 20.02.2018 |

Digitale Lösungen stärken die Gesundheitskompetenz.

Mehr als jeder zweite Deutsche verfügt nur über eine unzureichende Gesundheitskompetenz. Ein nationaler Aktionsplan formuliert Empfehlungen, die digitale Services heute schon zum Teil erfüllen. Das ePortal MEINE GESUNDHEIT nutzt die Chancen der Digitalisierung und bietet unter anderem eine patientenzentrierte Gesundheitsakte zum verbesserten Informationsaustausch zwischen behandelnden Ärzten und Patienten.

Nicht einmal jeder Zweite in Deutschland verfügt über die nötige Kompetenz, Gesundheitsinformationen finden, bewerten und sinnvoll anwenden zu können. Zu diesem Ergebnis kommt eine Erhebung im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In der Folge fühlen sich die Betroffenen häufig vom Gesundheitssystem überfordert. Gleichzeitig haben sie oftmals Schwierigkeiten dabei, alltägliche Herausforderungen in der individuellen Gesunderhaltungen anzunehmen und ihren eigenen Gesundheitszustand richtig einzuschätzen. Durch auftretende Kommunikationsschwierigkeiten und Fehlinformationen kommt es zunehmend zu häufigeren, teils überflüssigen Behandlungen der Betroffenen. Die Folgekosten schätzt die WHO auf drei bis fünf Prozent der gesamten Gesundheitsausgaben. Für Deutschland entspricht dies bis zu 15 Milliarden Euro jährlich.

eHealth-Plattform stärkt Patientenwissen

Während jeder Vierte im Internet nach Gesundheitsinformationen sucht, können mehr als die Hälfte der Befragten nur unzureichend zwischen vertrauenswürdigen und unseriösen Informationen unterscheiden. In sich geschlossene Plattformen renommierter Anbieter stellen viele der gewünschten Informationen – unter anderem zur individuellen Gesunderhaltung oder zu ausgewählten Leistungen der Krankenversicherer – schon heute als digitale Gesundheitsmagazine zur Verfügung. Wird dieses Grundlagenwissen mit persönlichen Informationen kombiniert, können Patienten sich ein umfassendes Bild von ihrem individuellen Gesundheitszustand machen. „Die Patienten haben ein Recht auf ihre Daten. Mit unserer digitalen Gesundheitsakte bieten wir unseren Nutzern einen sicheren Datenspeicher für genau diese Gesundheitsinformationen“, sagt Dr. Tom Albert, Geschäftsführer der MGS Meine-Gesundheit-Services GmbH. Im ePortal MEINE GESUNDHEIT der MGS speichern die privatversicherten User selbstbestimmt unter anderem Diagnosen, Befunde und Informationen zu medizinischen Ereignissen. Darüber hinaus bietet ein Dokumenten-Safe einen abgeschlossenen Speicherort. „Wir entwickeln unsere Plattform stetig weiter. Künftig wird es in der Gesundheitsakte auch möglich sein, ausgewählte Daten als notfallrelevant zu kennzeichnen“, fährt Dr. Tom Albert zum weiteren Nutzen der digitalen Akte fort.

Digitale Vernetzung entlastet Menschen und Budgets

Digitale Chancen zu nutzen heißt auch, Möglichkeiten zur Vernetzung anzunehmen. Werden alle Akteure im Gesundheitswesen vernetzt, entsteht eine Infrastruktur, die einen reibungslosen Informationsaustausch ermöglicht. „Wir stellen den Patienten ins digitale Zentrum der Vernetzung. Das ist insofern sinnvoll, weil auch im analogen Gesundheitswesen hier alle Fäden zusammenlaufen“, erklärt Dr. Tom Albert den Vernetzungsgedanken im ePortal MEINE GESUNDHEIT. Durch den digitalen Brückenschlag über die Sektoren-Grenzen hinweg, können Dokumente, Diagnosen, Befunde und weitere Informationen leichter zwischen den Behandelnden ausgetauscht werden. Unstrittig dürfte sein, dass ein verbesserter Informationsaustausch zwischen allen beteiligten Akteuren im Gesundheitswesen sowohl den Verwaltungsaufwand, als auch die Zahl der Behandlungen senken wird. So können die Kosten im Gesundheitssystem durch effizientere Prozesse und eine sinnvolle digitale Unterstützung der Behandlungen sinken. Durch den gleichzeitig möglichen Bürokratieabbau können Ärzte wieder mehr Zeit für die Behandlungen aufwenden. Damit die Verknüpfung aller Informationen direkt beim Patienten das nötige Vertrauen genießt, bedarf es zuverlässiger Sicherheitsmaßnahmen, die über die verschlüsselte Datenübertragung hinausgehen. Das ePortal MEINE GESUNDHEIT setzt hier auf ein einmaliges, patentiertes Sicherheitskonzept.

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